Mag. (FH) Franz Kreiner

Psycho­therapeut in Fach­­aus­bildung unter Lehr­supervision

Psychotherapie und Beratung

Existenzanalyse, Humanistische Therapie

Thematische Arbeitsschwerpunkte

Methodische Arbeitsschwerpunkte

Existenzanalytischer Ansatz

Unserem Verständnis nach arbeiten wir vor allem darauf hin, was Viktor Frankl als "erfüllte Existenz" bezeichnet hat. Falls das zu kryptisch klingt, damit meinen wir schlicht, ein Leben, in dem sie (wieder) Platz haben, das sie als das ihre spüren, leben und gestalten wollen und können.
Das Leben stellt die Fragen, wir können darauf unsere Antwort finden und geben. Darin liegt die Freiheit des Menschen, sein Spielraum zur Gestaltung, die Möglichkeit es zum eigenen zu machen und es als sinnvoll und produktiv zu erleben, ganz analog, grundsätzlich und authentisch, unabhängig vom Anteil an digitalem Grundrauschen bzw. Getöse, dem sie sich aussetzen wollen oder der ihnen zugemutet wird.

Settings, Zielgruppen

Rahmenbedingungen / Leistung / Kosten

Über mich, Persönliches

Ich bin 1970 geboren und in Wattens aufgewachsen (1970 könnte man heute gut behaupten, ist wohl das neue 1940, denk' ich mir leise, wenn's so geschrieben steht). Andersrum gesehen, blicke ich mittlerweile doch einiges an Lebens und Berufs- und Beziehungserfahrung.
Wenn man so will, bin ich als Kind einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, als Ältestes von insgesamt drei Geschwistern. Zu meinem Heimatort hatte ich auf gewisse Weise eher ein zwiespältiges Verhältnis. Irgendwie, so wie Manchester, halt ein Stückl langweiliger, hatte ich mir damals zusammengereimt. Und darin steckt dann auch schon mein Interesse am Internationalen, daran, irgendwie raus, irgendwie ins Ausland zu kommen. Erste Station nach Matura und Bundesheer: Ein halbes Jahr mit dem Rucksack durch Australien...
Den weiteren Weg habe ich mir dann beruflich und über meine Ausbildung erschlossen. Über Exportlehrgang, Studium von Management und Wirtschaft am MCI und über zwanzig Jahre Berufstätigkeit in mittel- und großen Tiroler Unternehmen mit internationaler Ausrichtung - darunter die Papierfabrik in Wattens, Burton Snowboards und abschließend bei Swarovski. Daraus ergaben sich vielfältige Möglichkeiten, über Geschäftsreisen und Arbeitsaufenthalte in den USA, Asien, Osteuropa, sowie im Nahen Osten, Länder und Leute kennenzulernen und diese beruflich wie privat zu erleben.

Ich bin Vater zweier Töchter. Eine, im jungen Erwachsenenalter, die Zweite gerade im Übergang zur Jugendlichen. Seit knapp zwei Jahren lebe ich getrennt. In dieser neuen Lebenssituation, tritt etwas hervor, das mir sehr viel wert ist: Nämlich, dass je die Beziehung zu meinen Töchtern, ihrer Wesensart und ihren (altersbedingt unterschiedlichen) Bedürfnissen nach, weit vor dem kommt, was typischerweise die Form eines herkömmlichen Familienleben vorgibt. Das ist nicht immer einfach, aber jedenfalls das, worum ich mich bemühe und sehr freue wenn‘s gelingt.

Ich mag Jazz. Sinnbildlich verstanden als kreative, freie, schöpferische Form des Ausdrucks von uns Menschen. Ein Ausdruck individuellen Könnens und Gestaltens, der in einem definierten Rahmen seinen Platz findet. Nach vorne treten, Solo: Deine Ideen, deine Fähigkeiten, dein Können haben Platz, dürfen aufscheinen, werden gesehen und gehört. Wieder zurücktreten, den anderen Raum geben, still sein, mit der Band grooven, Halt finden, gut aufgehoben sein. Ein schönes Bild für psychotherapeutische Arbeit bzw. das, was man als lohnendes Ergebnis daraus entstehen kann.  

Mein Interesse an Psychotherapie hat sich vor über 10 Jahren begonnen zu entwickeln. Seitdem habe ich viele Stunden an Therapie- und Selbsterfahrungseinheiten, in Vorlesungen und Ausbildungswochenenden, so wie in Praktikas bei pro mente Tageszentrum, der Tagesklinik in Hall und im Sonnenpark in Lans absolviert. Schritt für Schritt hat sich das grundlegende Interesse am Anfang, zu einer tragfähigen Basis verfestigt, konsequent einen langen Ausbildungsweg zu verfolgen und damit eine neue Berufsmöglichkeit zu erschließen, die mir und meinem Wesen gut entspricht.

Ich freue mich auf eine Arbeit, die es mir erlaubt, annehmend, zugewandt, respektvoll und zuversichtlich mit Menschen zu arbeiten und dabei Krisen, Erkrankung, Verlust, Belastung und Veränderung auf die je individuell mögliche Weise anzunehmen und zu bewältigen.

Wenn ich frei habe bewege ich mich gerne draußen: eine Runde Laufen, Bergsteigen, Mountainbike fahren, Skitour gehen und/oder Snowboarden. Alles nach Möglichkeit und vorzugsweise ein bisschen im Abseits, damit für Ruhe und freie Wahrnehmung von Natur auch ein bisschen Platz ist.